Glossar N bis S
- Namensaktie
- definition:Aktie, die auf den Namen des Aktionärs lautet.
Im Gegensatz zur Inhaberaktie ist die Gesellschaft bei der Ausgabe von Namensaktien verpflichtet, ein Aktienregister zu führen. In diesem sind die Aktionäre mit Namen und Adresse aufgeführt. Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt nur derjenige als Aktionär, der im Register vermerkt ist.
- NASDAQ
- definition:Amerikanische Computerbörse, die vor allem einen Markt für Technologieunternehmen darstellt.
Sie ist nach der Zahl der notierten Aktiengesellschaften die größte Aktienbörse, nach Marktkapitalisierung steht sie weltweit auf Platz vier.
- NAV
- acronym of:Net Asset Value
- Nennwert
- definition:Auf Nennwertaktien ist ein bestimmter Betrag in Euro abgedruckt: der Nennwert.
Er gibt an, mit welchem Anteil der Aktionär am Grundkapital und damit am gesamten Vermögen seiner Aktiengesellschaft beteiligt ist. Der geringste Nennwert einer Aktie ist nach dem Aktiengesetz 1 Euro; alle höheren Nennwerte lauten auf ein Vielfaches davon.
- Net Asset Value
- definition:Wert des Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten.
Bezogen auf eine Aktie stellt der NAV deren inneren Wert dar.
- NYSE
- acronym of:New Yorker Börse
Abkürzung für die New Yorker Börse, die nach Marktkapitalisierung und Handelsumsatz weltweit größte Aktienbörse, die häufig nur nach dem Straßennamen als "Wall Street" bezeichnet wird.
- Offener Fonds
- definition:Die in Deutschland gängigste Fondsart, in der die Anzahl der ausgegebenen Anteile nicht begrenzt ist (open-end-funds).
Je nach Mittelaufkommen werden laufend neue Anteile an Anleger ausgegeben oder zurückgenommen. Starke Kapitalzuflüsse erhöhen das Gesamtvermögen des offenen Fonds. Die zusätzlichen Gelder fließen zunächst in die Liquiditätsreserve, bis eine Anlage in entsprechende Werte erfolgt.
- Operatives Ergebnis
- definition:Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit.
Es wird ermittelt aus dem Ergebnis der gewöhnlichen durch Eliminierung von Zinsergebnis und Sondereffekten sowie unter Hinzurechnung der sonstigen Steuern
- Option
- definition:Im Börsenhandel versteht man hierunter das Recht, gegen Zahlung einer Prämie innerhalb einer vereinbarten Frist Wertpapiere (Aktien oder Renten) zu einem im voraus bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen, ohne hierzu verpflichtet zu sein.
- Optionsanleihen
- definition:Wertpapiere, die dem Inhaber neben einer festen Verzinsung ein befristetes Bezugsrecht (Option) auf Aktien des betreffenden Unternehmens bieten.
Bezugspreis und Bezugsverhältnis für die Aktie werden vor der Emission der Optionsanleihe festgelegt. Nach Ausübung des Bezugsrechts oder Trennung des Optionsrechts bleibt die Optionsanleihe als gewöhnliche Schuldverschreibung bis zu ihrer Rückzahlung bestehen. Es können auch Anleihen mit Optionsscheinen angeboten werden, die zum Bezug weiterer Anleihen berechtigen.
- Optionsscheine
- definition:Das verbriefte, mit der Optionsanleihe ausgegebene Recht auf Bezug von Aktien oder - seltener - von Anleihen.
- Outperformer
- definition:Finanzsprache; Aktiengesellschaft, deren Börsenkurs sich überdurchschnittlich gut zum Gesamtmarkt oder einem definierten Aktienindex entwickelt hat.
- Peer-Group
- definition:Die Peer-Group ist ein Vergleichsmaß für die Entwicklung von Aktienkursen branchenähnlicher Unternehmen.
Sie wird nach individuellen Kriterien zusammengestellt.
- Performance
- definition:
- Prime Standard
- definition:Der Prime Standard ist ein Marktsegment für Unternehmen, die sich auch gegenüber internationalen Investoren positionieren wollen.
Sie erfüllen hohe internationale Transparenzanforderungen wie Quartalsberichterstattung, Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (IFRS oder US-GAAP), Veröffentlichung eines Unternehmenskalenders mit den wichtigsten Terminen, Durchführung mindestens einer Analystenkonferenz pro Jahr, Ad-hoc Mitteilungen und laufende Berichterstattung in englischer Sprache etc. Die Notierung im Prime Standard ist Voraussetzung für die Aufnahme in DAX, MDAX, SDAX, TecDAX.
- Rendite
- definition:Bei Wertpapieren der in Prozenten des Erwerbspreises angegebene Ertrag, den das Papier bei Berücksichtigung aller Faktoren (Zins bzw. Dividende, Kurs, Laufzeit etc.) jährlich erbringt.
Die Rendite ist also in aller Regel nicht mit dem Nominalzins oder dem Dividendenprozentsatz identisch.
- Research Coverage
- definition:Finanzsprache; Abdeckung einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit Studien und Analysen von Banken und Finanzanalysten
- Road Show
- definition:Finanzsprache; Unternehmenspräsentationen vor institutionellen Investoren.
- Satzung
- definition:Gesellschaftsvertragliche Grundlage einer Aktiengesellschaft, aus der sich Firma und Sitz, Geschäftszweck, Höhe des Grundkapitals und weitere grundlegende Regelungen (z.B. zu Vorstand und Aufsichtsrat) ergeben.
- SDAX
- acronym of:Small-Cap-Index
Er enthält mit unterschiedlicher Gewichtung die Kurse der nach Marktkapitalisierung und Umsatz bedeutendsten 100 deutschen Aktiengesellschaften aus dem SMAX. Neben Dividendenzahlungen fließen auch Bezugsrechtserlöse in die Berechnung des Index ein.
- Shareholder Value
- definition:Shareholder Value bezeichnet die Wertschöpfung für den Aktionär.
Eine am "Shareholder Value" orientierte Unternehmenspolitik hat zum Ziel, für den Aktionär eine angemessene Rendite seiner Anlage zu gewährleisten. Dies nutzt auch anderen Gruppen, die dem Unternehmen zum Beispiel als Arbeitnehmer oder Lieferant verbunden sind, durch die langfristige Sicherung der Rentabilität der Aktiengesellschaft.
- SMAX
- acronym of:Small-Cap-Exchange
In dieses 1999 eingeführte "Qualitätssegment" können sich kleine börsennotierte Aktiengesellschaften, die im amtlichen Handel oder im Geregelten Markt in Frankfurt notiert sind, auf freiwilliger Basis aufnehmen lassen. Dabei müssen die Aktiengesellschaften weitergehende Veröffentlichungspflichten etc. übernehmen.
- Stückaktie
- definition:Die Stückaktie weist keinen Nennwert auf, ihr Anteil am Grundkapital bestimmt sich nur nach der Zahl der ausgegebenen Aktien.
Alle Stückaktien verkörpern denselben Anteil an der Gesellschaft.
- Stammaktie
- definition:So nennt man die stimmberechtigen Aktien ohne Vorzugsrechte im Unterschied zu den meist stimmrechtslosen Vorzugsaktien, wenn eine Gesellschaft beide Aktienarten ausgegeben hat.
- Stimmrecht
- definition:Jeder Aktionär hat auf der Hauptversammlung sein gesetzlich verankertes Stimmrecht.
Die Anzahl der Stimmen, die ein Aktionär auf sich vereint, richtet sich nach der Zahl der stimmberechtigten Aktien in seinem Besitz. Der Aktionär kann sein Stimmrecht auch von einem Dritten, zum Beispiel seinem Kreditinstitut oder einer Aktionärsvereinigung ausüben lassen
- Stock Options
- definition:Aktienbezugsrecht, insbesondere als leistungsmotivierender Vergütungsbestandteil.
